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Textilfabriken

Billig ist nicht der Maßstab

pixelio.de/Judith Lisser-Meister; Brauchen wir mehr Kleidung oder brauchen wir besser produzierte Kleidung? Die Frage müssen die Verbraucher beantworten.

Die Bilder rüttelten auf: Beim Einsturz des Rana-Plaza-Hochhauses in Bangladesch starben vor vier Jahren 1129 Textilarbeiterinnen und -arbeiter, etwa doppelt so viele wurden verletzt. Adrienne Uebbing sprach mit dem Europaabgeordneten Arne Lietz (SPD). Er ist einer der Initiatoren für ein Gesetz, das Modeunternehmen zu einem verantwortlicheren Handeln zwingen soll.

European Union 2016 Arne Lietz (SPD) fordert transparente Lieferketten in der Kleidungsindustrie.

Was hat sich an den Produktionsstandorten verändert? Gibt es Unterschiede in den Ländern?

Arne Lietz:

Bisher ist Bangladesch das Land, in dem die meisten Initiativen stattgefunden haben, andere produzierende Länder wie Indien oder Pakistan hängen da noch weit hinterher. Aber auch in Bangladesch werden weiterhin Armutslöhne gezahlt oder Arbeitnehmerrechte verletzt. Deswegen brauchen wir eine europäische Gesetzgebung, denn Handelspolitik ist Europapolitik.

Das EU-Parlament hat kürzlich mit 505 Ja-Stimmen bei 49 Gegenstimmen und 57 Enthaltungen die EU-Kommission aufgefordert, die Modeunternehmen per Gesetz zu einem verantwortlicheren Handeln in den Produktionsländern zu zwingen. Wie soll das konkret aussehen?

Lietz:

Was kann die EU – abgesehen vom angestrebten Gesetz – tun, um solche Katastrophen in Zukunft zu vermeiden?

Lietz:

Nicht nur die Institutionen sind gefragt. Wie können wir als Christen verantwortlich handeln?

Lietz:

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