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Poporatorium zeitgemäß

Aufmüpfiger Augustinermönch

Gerrit MaiDie Sängerinnen und Sänger legen sich ins Zeug, damit die Aufführungen Mitte Juni gut über die Bühne gehen.

BAD VILBEl. Chorsänger, Instrumentalisten und Schauspieler machen mit beim großen Musical der Christuskirche Bad Vilbel. Rund 150 Akteure stehen gleich fünf Mal auf der Bühne. Ein großes Spektakel mit hohem Unterhaltungswert.

Martin Luther zu spielen, ist anstrengend. Wenn Gerald Wollmann ganz allein auf der Bühne steht, kommt es auf Gestik, Mimik und die Betonung jeder Silbe an. Ab Mitte Juni wird der Bad Vilbeler als Reformator gleich mehrmals auf der Bühne stehen, und das will geübt sein. Vor allem, wenn er eine für ihn ungewöhnliche Stimme singt, den Baritenor – eine Bariton-Stimme mit Tenorbereich. Aber er ist nicht allein. Rund 150 Akteure – Chorsänger, Instrumentalisten und Schauspieler der Christuskirche Bad Vilbel – machen mit.

Es geht darum, selbst zu denken

Das Poporatorium »Luther«, hat Dieter Falk komponiert und Michael Kunze getextet. Es erzählt vom Ringen des Reformators um die biblische Wahrheit und von seinem Kampf gegen Obrigkeit und Kirche. »Wir haben versucht, die Inszenierung zeitgemäß zu gestalten«, erklärt Organisator und Regisseur Thorsten Mebus, Gemeindereferent der Christuskirche. Es geht um das Thema selbst denken. Und das sei heute so aktuell wie damals.

Das Projekt soll den Zusammenhalt fördern

Er hatte das Stück bei seiner Uraufführung in der Dortmunder Westfalenhalle gesehen und war fasziniert. Mittlerweile ist das Pop-oratorium in vielen großen Hallen bundesweit aufgeführt worden. Mebus hat es auf Bad Vilbeler Verhältnisse heruntergebrochen. »Mehrere tausend Sänger wie in Dortmund werden wir hier nicht zusammenkriegen«, schätzt er realistisch ein. Das sei auch nicht das Ziel. Sondern eher, die Gemeinschaft und den Zusammenhalt in der Kirchengemeinde zu fördern.

Genügend Platz für Trommel- oder Gitarren-Soli

Ermüdungserscheinungen gibt es auch nach zwei Tagen intensiver Arbeit kaum. Die Instrumentalisten an den Gitarren, an Bass, Keyboard und Schlagzeug haben Banderfahrung, und machen bei dem Stück mit viel poppiger Musik gerne mit. Sie kommen aber auch groß raus, denn in dem Oratorium ist genügend Platz für so manches Trommel- oder Gitarren-Solo. Klassische Oratoriums-Klänge bringt das Kur- und Sinfonie-Orchester aus Bad Nauheim mit.

Premiere ist am 16. Juni um 20 Uhr. Dann folgen Aufführungen am 17. Juni um 16 und um 20 Uhr sowie am 18. Juni um 15 und um 19 Uhr. Karten zum Preis von 18 Euro, ermäßigt 15 Euro, sind in allen in Bad Vilbel bekannten Vorverkaufsstellen und im Gemeindebüro, Grüner Weg 4, zu haben. Mehr im Internet unter www.luther.ckbv.de und unter der Telefonnummer 0 61 01/50 56 30 34.

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