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Diagnose

»Was hab' ich?«

dpa/Alasdair JardineDer Mediziner und Komiker Eckart von Hirschhausen erklärt den Menschen während seiner Vorstellungen und in seinen Büchern immer wieder, »wie man gesund durch ein absurdes Gesundheitssystem kommt«. Ähnlich die Ehrenamtlichen der Initiative »Was hab' ich?«, sie übersetzen Medizinerlatein.

Wer hat nicht schon vor dem Arzt gesessen und nicht verstanden, was er diagnostiziert hat? Das wird in der Regel auch nicht besser, wenn der Arztbrief vorliegt. Eine Initiative in Dresden hilft in solchen Fällen weiter.

»Was hab' ich?« heißt eine Initiative, die Menschen hilft, ihr eigenes Krankheitsbild zu verstehen. Denn in aller Regel schreiben die Medizinerden ihre Arztbriefe in einer Sprache, die zwar anderen Medizinern etwas sagt, nicht aber den Patienten. Deshalb lassen sich einige Ärzte und Ärztinnen sowie Medizinstudierende die schriftlichen Diagnosen von den Patienten schicken und übersetzen sie in eine allgemeinverständliche Sprache.

Zwei Medizinstudenten und ein Informatiker hatten 2011 die Idee, seitdem ist der kostenlose Service auf Erfolgskurs. Es vergeht kein Tag ohne Patientenanfragen. »Seit dem Start sind wir dauerhaft überlastet«, sagt der Arzt, Mitbegründer und Geschäftsführer Ansgar Jonietz. Insgesamt 32 000 medizinische Befunde haben die ehrenamtlichen Helfer und Helferinnen bereits übersetzt. Dabei belassen sie es aber auch: Interpretationen oder Therapieempfehlungen gibt es nicht.

Für die Patienten ist der Service kostenlos, die Initiative finanziert sich über Spenden.

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Ihre Ansprechpartnerin

Renate Haller (rh)
Chefin vom Dienst

Tel.: 069 / 92107-444
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