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Wanderausstellung

Warum sind wir die, die wir sind?

Barbara ScholzeSind der Geschichte des Dekanats Rodgau auf der Spur: Christian Hahn (von links), Christian Müller, Kai Fuchs, Holger Köhn, Ute Zanger, Carsten Tag und Leonie Krauß-Buck.

Rodgau. Die großen Feiern rund um das Reformationsjubiläum sind vorbei. Doch was bleibt? Wo steht die Kirche und wo will sie hin? Mit diesen Fragen hat sich das Dekanat Rodgau befasst und nach Antworten gesucht.

Das Dekanat Rodgau hat doppelt Grund für Feierlichkeit, Austausch und Events: Nicht nur das Gedenkjahr aus Anlass der Lutherschen Aktivitäten vor 500 Jahren steht dort zurzeit im Mittelpunkt. Auch der 50. Geburtstag des Kirchenkreises südlich der Metropole Frankfurt soll gebührend Beachtung finden.

Wanderausstellung präsentiert

Größtes Projekt im Reigen der Veranstaltungen ist dabei eine Wanderausstellung mit dem Titel »Reformation gestern, heute und morgen«. Im Laufe der kommenden Monate soll sie in allen 16 Dekanats-Kirchengemeinden zu sehen sein. Beide Jubiläen seien Grund genug für eine Auseinandersetzung mit den eigenen Wurzeln als evangelische Kirche rund um den Rodgau, sagt Dekan Carsten Tag. Gehe es doch auch angesichts des Reformationsjubiläums um mehr als die Betrachtung einer althergebrachten Entwicklung. Das Wirken Luthers und seiner Mitstreiter habe den Übergang zur Moderne markiert, jetzt gelte es, die Situation zu betrachten: im Rückblick, aktuell und mit Blick in die Zukunft.

Wo stehen wir? Wie gehen wir weiter?

»Wir haben im Dekanat das Jubiläum auch zum Anlass genommen, uns Gedanken darüber zu machen, wo wir stehen und wie wir weitergehen.« Vor allem angesichts Herausforderungen wie der demografischen Entwicklung und der zunehmenden Säkularisierung. Gemäß dem Wort »Ecclesia semper reformanda« dürfe Kirche kein statischer Begriff und kein fest gefügter Zustand sein. Der Dekan zeigte sich dankbar, »für viele neu oder wieder entdeckte Gemeinsamkeiten« während der vergangenen Monate, auch mit den katholischen Christen. Darüber hinaus könne die Kirche auch stolz sein: »Wir haben vieles dazu beigetragen, dass es zu einem Gelingen in der Gesellschaft kommt«, so Tag.

Heustenstamm, Rodgau dann Seligenstadt

Auf 20 Tafeln zeigt die Schau Geschichten und historisch Überliefertes aus dem Dekanat Rodgau. »Wir wollten wissen, wie wir das geworden sind, was wir heute sind«, bekräftigt auch Kai Fuchs, Öffentlichkeitsreferent des Kirchenkreises. Zu Hilfe geholt hat sich das Dekanat dabei das Büro für Erinnerungskultur in Babenhausen. Noch bis Ende November wird die Schau im Gemeindehaus der Kirchengemeinde Heusenstamm, Frankfurter Straße 80, zu sehen sein. Nächste Stationen sind Rodgau/Dudenhofen und Seligenstadt. Danach ist sie in weiteren Kirchengemeinden der Region unterwegs.Von Barbara Scholze

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