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Nachmittagsbetreuung

Kirche betritt Neuland

istock/fstop123Nach der Schule geht es in die Betreuung. Dank Kirche und Diakonie wissen Eltern in Offenbach ihre Kinder in guten Händen.

Offenbach . Für berufstätige Eltern ist eine gute Kinderbetreuung wichtig – auch vor und nach der Schule. In Offenbach hat dies die Kirche erkannt.

Nur wenige Schritte sind es von der Offenbacher Mathildenschule hin zum Diakonischen Werk Offenbach-Rodgau-Dreieich. Nun rücken beide Einrichtungen zumindest arbeitstechnisch noch näher zusammen: Das Diakonische Werk wird gemeinsam mit dem Kirchengemeindeverband und dem Familienzentrum Zion – Zentrum für Integration und organisierte Nachbarschaft – die Nachmittagsbetreuung an der Mathildenschule übernehmen. Unter dem Namen »Tilda« wird das neue Angebot starten.

An die Diakonie gewandt

Nach dem Ausscheiden des bisherigen Trägers der Nachmittagsbetreuung hatte sich die Grundschule mit Förderstufe, Haupt- und Realschule an Diakonie und Kirchengemeindeverband gewandt. »Wir betreten damit Neuland«, sagt Sabine Ullrich, Leiterin der Geschäftsstelle des Kirchengemeindeverbands, »der Verband ist sonst Dienstleister für die Gemeinden, nun treten wir selbst als Träger und mit inhaltlichen Schwerpunkten auf.« Zwar gibt es im Bereich des Dekanats Offenbach an der Ernst-Reuter-Schule schon eine über das kirchliche Werk organisierte Nachmittagsbetreuung, doch werde diese überwiegend von der örtlichen Kirchengemeinde organisiert.

Gemischt organisiert

»Wir haben also die Nachmittagsbetreuung für uns komplett neu erarbeiten müssen«, sagt Robert Brendel, stellvertretender Leiter des Diakonischen Werks. Die Betreuung wird gemischt organisiert: Der Kirchengemeindeverband übernimmt die Verwaltungsaufgaben, Diakonisches Werk und Familienzentrum die pädagogische Konzeption und Durchführung. »Martin Bauer vom Familienzentrum ist über sein Angebot der Sozialarbeit mit der Mathildenschule vertraut und begleitet das Projekt«, sagt Brendel. Gemeindepädagogin Stephanie Ludwig vom Dekanat unterstützt das Projekt ebenfalls konzeptionell.

Mittagessen gehört dazu

30 Betreuungsplätze werden ab November von 11.30 bis 16 Uhr während des Schuljahres und über einen Teil der Schulferien angeboten. »Natürlich gehört auch ein Mittagessen für die Kinder zum Angebot von ›Tilda‹«, sagt Ullrich. Als Ort für das Betreuungsangebot konnte das »Rote Haus«, die Kita gegenüber der Schule, gewonnen werden. Jeden Tag werden neben einer Fachkraft zwei Hilfskräfte für die Betreuung verantwortlich sein. esz/Frank Sommer

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