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Taufbrunnen für Hainstädter Kirche

Jordanwellen unterm Berg

eöa/Bernhard BergmannSteinmetzmeister Werner Gradwohl und sein Sohn Paul, ebenfalls seit kurzem Meister seines Handwerks, fügen die einzelnen Teile des neu entstehenden Taufbrunnens zusammen.

MÖMLINGEN/HAINSTADT. Einen Taufstein oder gar einen Taufbrunnen neu zu schaffen, ist heutzutage ein seltener und besonderer Auftrag für einen Steinmetzbetrieb. Die Familie Gradwohl freut sich deshalb besonders über den Auftrag.

Jesus wurde von Johannes am Jordan getauft, so berichtet es die Bibel. Zugleich ist dies das bekannteste Beispiel für die Taufe und ihre Bedeutung: Ab jetzt gehörst der Christ untrennbar zu Gott, als sein geliebtes Kind. Manche Eltern machen sich heute darum die Mühe, Taufwasser vom Jordan zu organisieren. In Hainstadt gibt es künftig ein symbolisches Stück Jordan direkt vor Ort.

Stein symbolisiert Grenzfluss zwischen Israel und Jordanien

In dem derzeit in der Steinmetzwerkstatt Gradwohl in Mömlingen entstehenden neuen Taufbrunnen wird ein blaufarbiger, gewellter Stein den Grenzfluss zwischen Israel und Jordanien symbolisieren. »Ansonsten besteht der Brunnen aus heimischem Sandstein«, erklärt Werner Gradwohl.

Der Steinmetz ist auch Bildhauer und Bauingenieur

Der Steinmetz- und -bildhauermeister, der auch promovierter Diplom-Bauingenieur ist, führt in dritter Generation den ursprünglich nahe Fünfkirchen im heutigen Ungarn gegründeten Familienbetrieb. Gradwohl hat den Brunnen entworfen und setzt ihn nun zusammen mit seinen Söhnen und Mitarbeitern um.

Auf dem neuem Platz soll der Taufbrunnen zentral sein

Er unterscheidet sich von seiner Form und Gestaltung her grundlegend von den Taufsteinen, wie man sie aus christlichen Kirchen aller Konfessionen kennt. Das macht ihn so besonders. Er soll seinen Platz im Freien finden, als zentraler Bestandteil des neuen Martin-Luther-Platzes vor der Kirche in Hainstadt. Das Taufwasser kommt jeweils frisch aus der Quelle, die unter der Kirche entspringt.esz/bb

Wer helfen möchte: Evangelische Kirchengemeinde Neustadt, IBAN DE46 5085 0150 0002 0078 00, Sparkasse Darmstadt; Stichwort: »Kirchplatz Hainstadt«.

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