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Neue Schulpfarrerin an Mainzer Gustav-Stresemann-Wirtschaftsschule

Jeden sehen, jeden hören

eöa/Juliane DielEine Stärke der Gustav-Stresemann-Wirtschaftsschule ist der faire Handel. Monika Bertram will diese Stärke weiterführen.

MAINZ. Bei ihrer Arbeit kennt Monika Bertram keine Konfessionsgrenzen. Die Schulpfarrerin will für Schüler und Lehrer ein offenes Ohr haben und sie bei der Suche nach Antworten auf ihre Fragen unterstützen.

Zu den neuen Gesichtern, die nach den Ferien an die Mainzer Gustav-Stresemann-Wirtschaftsschule (GSW) in Mainz kamen, zählt auch jenes von Monika Bertram. Sie hat als Schulpfarrerin die Nachfolge von Pfarrer Michael Stavenhagen angetreten. In der GSW unterrichtet sie nicht nur Religion, sondern hat auch als Seelsorgerin ein offenes Ohr für die Nöte der rund 1000 Schülerinnen und Schüler sowie für jene der 75 Personen im Lehrerkollegium.

Schule ist schon längst mehr nur ein reiner Lernort. Hier bildet sich das Sozialverhalten, und die Jugendlichen finden dort ihre Freunde. Probleme in den Familien, Leistungsdruck und alle die Sorgen junger Menschen machen nicht vor dem Schultor halt.

Klassische Themen, aber auch Wirtschaftsethik

»Dass Kirche an den Schulen präsent ist, ist enorm wichtig«, erklärt Monika Bertram, »die jungen Menschen sind an einer Stelle im Leben, an der viele Fragen aufkommen. Wo stehe ich? Wo will ich hin? Wie kann ich meine Zukunft gestalten?« Im Religionsunterricht und in der Seelsorge könne sie die Schüler bei der Suche nach Antworten unterstützen und Dimensionen einbringen, die den Horizont erweiterten. Im Unterricht gehe es dabei um die klassischen Themen wie Gott, Bibel, andere Religionen und den Menschen. Doch auch Wirtschaftsethik findet im Lehrplan seinen Platz.

Studiert hat Bertram in Berlin und Heidelberg und unterrichtete vier Jahre lang Religion in einem Internat, bevor sie in den Gemeindepfarrdienst im Dekanat Bergstraße wechselte. Nach der Geburt ihres Sohnes im vergangenen Jahr zog es die gebürtige Mainzerin wieder zurück in die Heimat.

Schüler und Lehrer frühstücken gemeinsam

Zusammen mit den Lehrerkollegen und der Schulsozialarbeit gestaltet Monika Bertram Aktivitäten wie das gemeinsame Schüler-Lehrer-Frühstück »Breakfast at Stresemann« zum Schuljahresbeginn oder Andachten. »Ich treffe hier auf eine sehr offene Schulleitung und ein offenes Kollegium«, lobt sie. »In der Schule wird viel Wert auf ein gutes Miteinander gelegt. In der hier herrschenden multikulturellen Vielfalt soll jeder gesehen und gehört werden.«

Besonders am Herzen liegt ihr auch die Weiterführung der Fair-Trade-Gruppe. Die GSW wurde im Frühjahr als die erste Mainzer berufsbildende Schule als »fairtrade school« ausgezeichnet.

Von Juliane Diel

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