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Religionen und Naturschutzverbände

Es wird zu warm

dpa/blickwinkelUngebetener Gast: Die Asiatische Tigermücke wurde vor rund zehn Jahren nach Deutschland eingeschleppt. Sie kann gefährliche Viren wie Dengue und Zika übertragen. Der Klimawandel hilft der Mücke offensichtlich, nördlich der Alpen heimisch zu werden.

Die Meeresspiegel steigen und Dürren nehmen zu. Die Erderwärmung bedroht die Lebensgrundlage vieler Menschen. Mit Hilfe des Bonner-Klimagipfels wollen die Teilnehmerstaaten gegensteuern.

197 Delegationen, 25 000 Teilnehmer, 124 Millionen Euro Kosten – der Klimagipfel in Bonn, der noch bis 17. November dauert, hat gigantische Ausmaße. Im Zentrum der Verhandlungen stehen Gestaltungsdetails des Pariser Klimaabkommens von 2015, das die Erderwärmung auf 1,5 bis 2 Grad begrenzen soll.

Die Regierung der Fidschi-Inseln leitet die Konferenz. Diese sind vom Klimawandel schon direkt bedroht. Dort steigt der Meeresspiegel durchschnittlich um 4,6 Millimeter pro Jahr. Schon jetzt mussten laut Brot für die Welt die Bewohner von 45 Küstendörfern umgesiedelt werden.

Mit dem Klimawandel beschäftigt sich auch der Arbeitskreis Religionen und Naturschutz des Abrahamischen Forums in Deutschland. Er hat eine Erklärung zur Bonner Klimakonferenz verabschiedet, in dem er eine konsequente Umsetzung des Pariser Abkommens fordert. Dazu müssten etwa der Verbrauch von Kohle, Öl und Gas reduziert und die fossile Wirtschaft schrittweise beendet werden. Atomtechnik soll dabei nicht zum Einsatz kommen. Ferner gelte es, den Energieverbrauch zu reduzieren.

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